Es geht endlich los! - Oder auch nicht.

Finchen ist nahezu fertig beladen. Wir sind in Gedanken schon in Südamerika und packen so vor uns hin. Dann ploppt im Postfach eine Email von unserer Verschiffungsagentur Seabridge auf. “Leider müssen wir..” Och nö. Was ist denn nun? Ankunft unseres Schiffes in Montevideo erst am 24.11.? Das ist viel später, als wir geplant hatten.

Den Transport über See bucht man als Fernreisender über Agenturen, diese kümmern sich um die Frachtpapiere, die ordentliche Anmeldungen beim Zoll und und. Schließlich geht auch Finchen auf große Reise und braucht genauso wie wir Menschen gültige Reisepapiere. Im Gegensatz zu Reisen mit dem Flugzeug entscheidet man sich im Seeverkehr nicht für einen Zeit der Buchung, sondern für ein Schiff. Hat das Verspätung, ist Umbuchen nicht so einfach möglich.

So nun auch hier. Die “Grande San Paolo” hat laut der Mail Probleme mit den Motoren und muß in Antwerpen erst repariert werden, bevor sie nach Hamburg weiterfährt. Zu allem Überfluss gibt es in der Biskaya das erste Sturmtief des Jahres mit einer prognostozierten Wellenhöhe von über 10m. Nicht gut für ein Containerschiff mit lahmen Motoren.

Es heißt nun: geduldig warten. Auf gutes Wetter, auf heile Motoren. Solange können wir noch das Herbstwetter in Deutschland geniessen ;)